Besucher-Guide
Basilika-Zisterne: Alles, was Sie wissen müssen
So kommen Sie hin, was Sie drinnen erwartet und die byzantinische Geschichte hinter Istans antikem unterirdischem Wasserspeicher.
Praktische Informationen & Tipps
Basilika-Zisterne: Öffnungszeiten & Verfügbarkeit
Die Basilika-Zisterne ist derzeit täglich von 09:00 bis 18:30 Uhr geöffnet. Bitte beachten: Die Abendvorstellung ist vorübergehend geschlossen, wird aber zu einem späteren Zeitpunkt wieder geöffnet.
| Session / Status |
Öffnungszeiten |
| Besuche am Tag |
09:00 – 18:30 |
| Abendvorstellung |
Vorübergehend geschlossen |
Ist die Basilika-Zisterne geschlossen?
Die Basilika-Zisterne ist täglich für Besuche am Tag bis 18:30 Uhr geöffnet. Abendtouren sind derzeit ausgesetzt, werden aber bald wieder angeboten. Wenn Sie in Google Maps oder auf einer anderen Plattform „Basilika-Zisterne geschlossen“ sehen, könnte sich das auf die Abendstunden beziehen. Prüfen Sie vor einer Planänderung immer die offiziellen Besucherinformationen.
Basilika-Zisterne: Ticketpreis
Das Standardticket für den Tag ist mit 2.250 TL angegeben. Abendtouren sind vorübergehend geschlossen, daher werden die Preise für Tickets am Abend bekannt gegeben, sobald die Vorführungen wieder aufgenommen werden. Da sich die Eintrittsgebühr im Laufe des Jahres ändern kann, sollten Besucher den aktuellsten Preis immer vor dem Kauf bestätigen.
Warum Sie online buchen sollten
Überspringen Sie die Schlange am Ticketschalter — besonders in der Hauptsaison — und sichern Sie sich den genauen Tag und die Uhrzeit, die zu Ihrer Reiseroute passt. Wenn Sie Tickets für die Basilika-Zisterne online kaufen, können Sie verfügbare Zeitfenster, geführte Optionen und Details zum Einlass bereits vor der Ankunft vergleichen.
So kommen Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln hin
In Sultanahmet gelegen, ist die Zisterne von überall in der Stadt gut erreichbar:
- Mit der Straßenbahn (Linie T1): Fahren Sie bis Sultanahmet und laufen Sie dann 3–5 Minuten lang den Schildern zum Yerebatan Sarnıcı (Zisternenhafen) folgend.
- Vom Flughafen Istanbul: Nehmen Sie den Havaist-Shuttle nach Sultanahmet oder die Metro M11 nach Gayrettepe und steigen Sie in Kabataş in die T1-Straßenbahn um.
- Vom Flughafen Sabiha Gökçen: Havabus nach Taksim → F1-Funikular nach Kabataş → T1-Straßenbahn nach Sultanahmet.
- Mit der Fähre (asiatische Seite): Kadıköy oder Üsküdar nach Eminönü, dann in die T1-Straßenbahn umsteigen.
- Zu Fuß: Ein kurzer Spaziergang von Hagia Sophia aus, wenn Sie Sultanahmet ohnehin gerade erkunden.
Tipps für einen besseren Besuch
Gehen Sie früh morgens oder am späten Nachmittag, um Menschenmengen zu vermeiden. Tragen Sie bequeme, rutschfeste Schuhe für die nassen Laufwege und bringen Sie eine Kamera mit, die mit wenig Licht gut zurechtkommt. Kombinieren Sie den Besuch mit nahegelegenen Sehenswürdigkeiten in Sultanahmet wie Hagia Sophia und der Blauen Moschee, damit Sie einen ganzen Tag lang alles entdecken können.
Regeln, die Sie beachten sollten
- Vermeiden Sie Blitzfotografie — sie stört die gedämpfte Atmosphäre.
- Stative können zu geschäftigen Zeiten eingeschränkt sein.
- Die Laufwege liegen erhöht über dem Wasser — achten Sie auf Ihren Tritt.
- Große Taschen sind möglicherweise nicht erlaubt.
Besucher-Erlebnis
Was Sie drinnen sehen werden
Eine Art Wald aus jahrhundertealten byzantinischen Säulen ragt um Sie herum auf — gedimmt beleuchtet, mit dem sanften Echo des tröpfelnden Wassers, das eine geheimnisvolle Stimmung schafft. Schauen Sie genau auf die beiden Medusa-Kopf-Säulenbasen — einmal seitlich, einmal kopfüber — deren genaue Herkunft und die Gründe dafür Historiker noch immer rätseln lassen. Fische gleiten durch das flache Wasser darunter, und der gesamte Raum bietet einen eindrucksvollen Einblick in die Ingenieurskunst der Byzantiner.
Die Wunsch-Säule
Nahe dem hinteren Bereich der Zisterne fällt eine Säule wegen eines feuchten Lochs auf, das in ihre Oberfläche eingearbeitet wurde. Lokale Tradition sagt, dass das Platzieren eines Fingers hinein und das Drehen eine volle Runde einen Wunsch erfüllt — ein kleines, beliebtes Ritual unter den Besuchern.
Ein kühles Ausatmen von der Hitze
Da die Zisterne unterirdisch ist, bleibt sie das ganze Jahr spürbar kühler als das Straßenniveau — eine willkommene Abkühlung an einem heißen Nachmittag in Istanbul und historisch betrachtet auch ein Grund, warum Einheimische sie als Zufluchtsort nutzten.
Beste Zeiten, um Menschenmengen zu vermeiden
- Früh morgens: Schlagen Sie die Tourgruppen direkt nach der Öffnung.
- Werktage: Montag bis Donnerstag ist spürbar ruhiger als am Wochenende.
- Nebensaison: Später Herbst und Winter bringen weniger Touristen.
Tipp: Vermeiden Sie im Frühling/Sommer die Mittagszeit bis zum frühen Nachmittag — buchen Sie online oder wählen Sie eine geführte Tour mit bevorzugtem Zugang, um anstehen zu überspringen.
Wie lange sollten Sie einplanen
Die meisten Besucher verbringen 30–60 Minuten damit, die 336 Säulen in Augenschein zu nehmen, die Medusa-Köpfe und die Säule der Tränen zu fotografieren, die Stimmung auf sich wirken zu lassen und die Informationstafeln zu lesen. Geschichts- oder Fotografie-Fans sollten die volle Stunde einplanen.
Vielleicht kennen Sie das aus dem großen Bildschirm
Die filmische Atmosphäre der Zisterne hat sie mehr als einmal zum Drehort gemacht — am bekanntesten die Bootsjagd im James-Bond-Film From Russia with Love (1963) und später eine wichtige Szene in Inferno (2016), basierend auf dem Roman von Dan Brown. Einheimische kennen den Ort außerdem unter seinem türkischen Spitznamen Yerebatan Sarayı oder „Sunken Palace“.
Geschichte & Bedeutung
Warum sie gebaut wurde
Im 6. Jahrhundert unter Kaiser Justinian I. errichtet, liegt die Zisterne unter dem, was einst der Stoa Basilica öffentliche Platz war — ausgewählt, um das nahegelegene Große Palast von Konstantinopel mit Wasser zu versorgen. Das Wasser wurde über Aquädukte und Tunnel aus dem Belgrade Forest herangeführt.
Wer sie gebaut hat
Byzantinische Ingenieure und Arbeiter bauten die Zisterne im Auftrag von Justinian I., indem sie Materialien aus dem ganzen Reich einbrachten. Ihre massiven Ziegelwände und Bögen zeigen bis heute ihre handwerkliche Ausführung.
Was sie architektonisch einzigartig macht
Jede Säule wurde aus älteren Bauwerken wiederverwendet, daher unterscheiden sich die Stile — korinthisch, dorisch, ionisch — über dem „Wald“ der Stützen. Zusammen mit dem gedämpften Licht und dem flachen Wasser entsteht eine Wirkung, die zugleich großartig und unheimlich ist.
Wie sie so lange überdauert hat
Starke Ziegelwände, versiegelt mit horasan Mortar, waren über Jahrhunderte hinweg wasserdicht, während ein System von Bögen die Last im gesamten Raum gleichmäßig verteilt. Laufende Instandhaltung hält sie auch für heutige Besucher intakt.